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Die Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung unterscheidet klar zwischen der Vision einer Superintelligenz —auch als „starke“ KI bezeichnet — und der Lösung konkreter Anwendungsprobleme mittels Methoden der Mathematik und Informatik – auch als „schwache“ KI bezeichnet. Nicht zuletzt, weil genau hier der technologische Durchbruch erkannt wird, orientiert sich die Bundesregierung zunächst an den Positionen der „schwachen“ KI. Eine Assoziation mit natürlicher, biologischer Intelligenz (etwa der eines Menschen) ist zu vermeiden, da dies (noch) nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Wenn heute im Allgemeinen von Erfolgen in der KI gesprochen wird, ist oftmals die Anwendung von Künstlichen Neuronalen Netzen (KNN) im Sinne eines lernenden Systems (Deep-Learning) gemeint. Dieser Ansatz ist in schmalen und klar abgegrenzten Anwendungsbereichen äußerst effektiv. Beispielsweise beim Erkennen von Bild-, Sprach- oder Videoinhalten. Der wissenschaftliche Bereich der KI kennt darüber hinaus aber noch weitere Methoden, die für die Entwicklung von Anwendungsfällen erforderlich sind. Zusätzlich muss ein KI-System das erlernte Wissen auch effizient speichern, sortieren und abrufbar machen.

Das Innovationssymposium Künstliche Intelligenz richtet sich an Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie, den Behörden-, Polizei- und Streitkräftebereich sowie staatliche Hilfsorgane.

Es sollen untersucht werden im Dialog:

  • Welche technischen Möglichkeiten bietet KI bereits heute und welche „Quick wins“ sind durch den Einsatz von KI zu erwarten?
  • Wie stellen sich staatliche Organe auf die langfristige Entwicklung von KI und deren Integration Betrieb und Einsatz ein?
  • Welche Datenbanken und welche Algorithmen sind erforderlich, um Big Data zu Smart Data zu machen und KI zur vollen Wirkung zu bringen?
  • Gibt es Vernetzungsstrategien?
  • Welche gesetzlichen Voraussetzungen sind zu beachten?